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Namaqualand – wenn die Wüste blüht

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nser erster Winter in Südafrika. Und ich muss sagen der Winter in Kapstadt ist meist sonnig, warm und wunderschön. Auch wenn die Temperaturen bei Regen an manchen Tagen auch mal die 10 Grad Marke schrammen. Doch der Regen ist der Schlüssel für die blühende Wüste im einzigartigen Namaqualand. Kurzentschlossen haben wir gepackt und unseren Defender beladen – für 4 unvergessliche Tage.

Schaut mal rein in unser Video

Auf der Cape-Namibia Route ging es erst ca 300 km an der wunderschönen Westküste entlang bis uns die ersten Schotterpisten Richtung Namaqualand führten.

Schon auf der Fahrt zeigten sich uns die ersten Vorboten der Blütenpracht die uns im Namaqualand erwarten sollte. Wir waren gespannt wie ein Flitzebogen. Und nach einer weiteren Stunde Fahrt leuchteten uns schon die ersten mit farbenfrohen Blüten überzogenen Berge entgegen.

Ganz ehrlich, ich habe selten etwas schöneres gesehen. Und ich muss dazusagen, dass ich ein absoluter Blumenfan bin. Auf holprigen und staubigen Offroadpisten ging es dann immer näher ans Epizentrum der einzigartigen Blütenpracht. Und die Schönheit und Kreativität der Natur machte mich sprachlos.

“Wenn Blüten die Seele streicheln!”

Hier nur einige Impressionen, die die wirkliche Schönheit nur zu einem Teil einfangen konnten. Man muss es einfach mit eigenen Augen gesehen und live erlebt haben.

Unterwegs machten wir noch einen Stopp an einer spektakulären Schlucht mit einem tollen Wasserfall.

Der Weg zu unserer ersten Übernachtung, der wunderschön gelegenen Papkuilsfontain Guestfarm führte uns durch ein wahres Blütenmeer. Wir übernachteten in einem einsam gelegenen Steinhaus inmitten der Blumen – traumhaft schön!

Nachdem wir uns in dem wunderschönen alten Steinhaus häuslich eingerichtet hatten, feuerten wir den riesigen offenen Kamin an und begannen mit den Vorbereitungen für einen typisch südafrikanischen Indoor-Braai.

Neuer Tag neues Glück! Da die Temperaturen nachts auf nur knapp über 0 Grad gefallen sind, war das heiße Wasser in der tollen Außenduschen das pure Vergnügen.

Und dann ging die Sonne am Horizont des Blütenmeers unter.

Unser nächstes Ziel waren die faszinierenden Cederberge. Über den spektakulären Botterkloof Pass gelangen wir in eine atmeberaubende Landschaft und wir fuhren durch Blüten Blüten Blüten….

Elvis unser kleiner Zigeunerjunx Dackel hatten wie immer sooooooo viel Spaß.

In der zweiten Nacht betteten wir unsere müden Häupter in einen alten Farm die Ende des 17 Jahrhunderts erbaut wurde. Es war wie immer atemberaubend schön und romantisch.

Am Ende des erlebnisreichen Tages machten wir noch einen langen Spaziergang in der warmen Abendsonne denn tagsüber hatten wir immer angenehme 25 Grad. Was für ein toller Winter!

Der nächste Tag führte uns auf dem fast hundert Kilometer langen 4×4 Mountain Pass von Wupperthal nach Op die Berg.

Jetzt ändert sich die Landschaft wieder in die Steinwüste mit ihrer spröden Schönheit. Die Blüten werden weniger und überall wachsen Aloe und große Köcherbäume.

Hier noch ein kleines Video um euch auf bewegten Bildern die Faszination dieses wunderschönen Bergpasses zu zeigen. Viel Spaß!

Zigeunerjunx Fazit: 🖤 🖤 🖤 🖤 🖤

Das muss man gesehen haben!!!!

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AUTOR OLIVER KREISZ: Nachdem ich bis zu meinem 47sten Lebensjahr in Stuttgart gelebt habe, bin ich nun auf der ganzen Welt als Zigeunerjunge unterwegs. Bevorzugt aber in Europa und in meiner Wahlheimat Südafrika! » Mehr über Oli

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