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Charming Cornwall

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ornwall gilt als wildromantisch. Nicht umsonst ist es Schauplatz vieler Kitschfilme von unsere "Lieblingsautorin" Rosamunde Pilcher. Wir sind eine ganze Woche auf Entdeckungstour gegangen. Cornwall ist eine Halbinsel, die wilde Moorgebiete sowie hunderte Sandstrände umfasst, die an der Landzunge Land's End zusammenlaufen. An der Südküste, auch englische Riviera genannt, findet man malerische Hafendörfer, leider immer sehr touristisch. An der Nordküste findet man hohen Klippen ... perfekt zum Wandern. Wir sind an einem Tag von Schottland nach Cornwall gedüst. Aus diesem Grund haben wir mit unserer Tour an der Nordküste angefangen ...

Unser erstes Ziel, der Exmoor Nationalpark – ein wahres Naturjuwel!

Steile Klippen treffen auf mystische Wälder und einsame Moore. Wir waren total geflasht von der Schönheit. Das war der perfekt Einstieg für unsere Tour.

In der Ferne sahen wir wieder ein unglaublich tolles Schloss – das Dunster Castle. Immer wieder überwältigend, was einem hier ungeplant über den Weg läuft 🙂 Unbedingt halt machen, wenn du mal in der Ecke bist!

Wir waren total Neugierig was uns noch so alles hier erwartet. Auf unserer Weiterfahrt kamen wir an Ilfracombe vorbei. Einem kleinen Fischerdorf.

Unseren Zigeunerjunx-Camper hatten wir auf einem Berg geparkt. Somit hatten wir eine wunderschöne kleine Wanderung nach Ilfracombe. Als wir im Zentrum ankamen, waren da sehr viele Touristen. Auch die Läden und Restaurants waren weniger charmant. Jedoch hat uns diese unglaublich coole Statue an der Hafeneinfahrt total in ihren Bann gezogen. Sie hat uns ein wenig an Herr der Ringe erinnert. Oder an eine mystische Sage.

In Cornwall fanden wir wieder faszinierende Übernachtungsplätze

Total alleine direkt am Meer. Wie zum Beispiel diesen hier. Schöner kann man sich doch einen Spätnachmittag nicht vorstellen, als hier anzukommen, spazieren zu gehen und dann gemütlich einen Gin & Tonic zu trinken. Die Aussicht auf Meer und ein geiles Abendessen…. es gibt nichts Schöneres!

Als wir morgens aufwachten sahen wir, dass viele Wanderer auf den Hügel gegenüber hoch wanderten. Da haben wir uns gleich auf den Weg gemacht. Der Anblick, der sich uns bot war krass beeindruckend. Wir sind noch den ganzen Tag tollen Steilklippen rauf uns runter gewandert. Vorbei an alten Gemäuern. Immer mit dem Gefühl, dass wir das geilste Leben auf diesem Planeten haben.

Es ist immer wieder ein tolles Feeling, wenn man sich einfach treiben lassen kann. Und irgendwie nie richtig weiss, was der Tag für Überraschungen bereit hält. Und prompt lag einer der tollsten Strände vor uns, der Bedruthan Steps.

Niemals hätten wir gedacht, dass Cornwall solche Strände hat.

Die Bedruthan Steps sind ein super-spektakuläre Klippenformation mit mehreren freistehenden Felsen, die nur bei Ebbe zugänglich sind. Der Zugang zu diesem Strand war etwas kniffig. Daher war er nicht all zu voll 🙂

Auch hier an der Nordküste von Cornwall läuft uns immer wieder der South West Coast Path über den Weg. Diesen sind wir schon in Wales gewandert. Gefühlt für hunderte Kilometer. Bis unsere Beine schmerzten. Und immer wieder diese Stufen…… ach….wir dachten immer: noch 30 Stufen… 20… 10… und dann sind wir oben. Und der Anblick, der sich uns bot, war das immer wieder Wert. Endlose Weite, Schäfchenwolken am Himmel, tiefblaues Wasser, steile Klippen … toll!

Übrigens gibt es in Cornwall die BESTEN und GRÖSSTEN Jacobsmuscheln ...... sooooo legger. Wir haben uns des öfteren welche frisch aus der Camperküche gegönnt!

Hier in Cornwall gibt es auch eine Art "Mont saint Michel"

Wie immer hatten wir keinen Plan und machten Stopp in dem netten Küstenort Marazion. Der Ort liegt an der Mount’s Bay … und da sahen wir die Insel “St. Michael’s Mount”. Unglaublich wie diese Insel uns an “Mont saint Michel” in der Bretagne erinnert. Wir bummelten ein noch wenig durch das Dorf, bevor wir versuchten einen Übernachtungsplatz zu finden. Aber überall waren Schilder mit: Campen verboten.

Daher fuhren wir weiter. Was auch sehr gut war … denn wir entdeckten ein ganz zauberhaftes, einzigartiges, kleines Städtchen.

Totnes – Liebe auf den ersten Blick

Ein wunderschöner Übernachtungsplatz war hier flink gefunden. Direkt am Fluss. Genauso wie es uns gefällt 🙂

Diese super-charmante Stadt sprüht vor Lebendigkeit und Vielfalt! Es gibt eigentlich nicht viel zu sehen. Wie alle englischen Marktstädte gibt es eine schöne Shoppingstrasse mit Restaurants und Pubs im Zentrum. Allerdings ist hier alles Bio, Vegetarisch oder Vegan. Selbst die Klamottenläden sind Vintage. Die Bücherläden verkaufen meistens Bücher aus zweiter Hand. Das gibt der Stadt eine sehr besondere wirklich einzigartige Atmosphäre. Wir haben uns sofort in dieses kleine quirlige Städtchen verknallt 🙂

An jedem dritten Sonntag im Monat findet der preisgekrönte Totnes Sunday Good Food Market statt. Wenn du in der Ecke sein solltest, dann plane unbedingt einen Besuch des Marktes mit ein. Dort gibt es die besten lokalen Produkte aus South Devon zu kaufen und zu probieren. JUMMYYYY.

Wir warn so begeistert von diesem kleinen Städchen, dass wir gleich 4 Tage dort geblieben sind.

Die Eisverkäuferin der besten Eisdiele "Delphini's Gelato", hat Elvis sein erstes Eis lecken lassen 🙂

Das war sooooo sweet ihm dabei zuzuschauen. Er konnte sein Glück, glaube ich, garnicht fassen. Werft mal einen Blick auf seine gierigen Augen… grins. Wir mussten dann natüüüüürlich täglich unsere Portion Eis dort kaufen. Das ist ja klar :-))

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Das treiben ist nicht nur tagsüber groß. Auch Abends ist viel los. Pubs, Restaurants. Überall sind wirklich coole, alternative Leute unterwegs. Mit etwas mehr Bier schläft es sich ja auch besser in unserem kleinen Camperbettchen. Daher warn mit dem Konsum nicht zimperlich….smile.

Der Abschied ist uns schwer gefallen. Totnes ist wirklich ein ganz besonderer Ort. Da werden wir 1000000% sicher nochmals vorbeischauen auf ein paar Tage!

Weiter gehts auf Entdeckungstour. Für eine kleine Weile fahren wir Ziel und Planlos herum. Nach unserem Aufenthalt in Totnes war es aber auch schwer ein neues Highlight zu finden. Denn Cornwall kann auch sehr sehr Touristisch sein und es gibt auch etliche Städte, die nicht gerade vor Charme protzen.

Aber auf einmal sehen wir einen unglaublich wunderschönen grünen Hügel mit einer tollen kleinen Kirche darauf. Beide wollten wir sofort dort hinauf wandern. Wir parkten unseren Zigeunerjunx-Camper in dem Dorf Bletchingley. Von dort aus ging es los.

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Aus dieser kleinen Wanderung wurde eine 8 Stunden Wanderung. Denn von der Kirche ging es weiter durch idyllische Landschaften, vorbei an Schafen zu einen unendlich langen Kieselstrand. Gut dass wir unsere Badeschlüpper anhatten. Wir sind gleich in das Wasser des Ärmelkanals gesprungen. Das war sooooo schöööön.

Zurück zum Camper geht es auf kleinen Trampelpfaden durch bezaubernde Landschaften Richtung Sonnenuntergang. Und schon wieder hatten wir einen unerwarteten perfekten Zigeunerjunx-Tag.

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Cornwall ist berühmt für seine Botanischen Gärten. Es gibt sehr große, wie das Eden Project oder der Trebah Garden. Allesamt waren die uns aber viel zu touristisch

Am Rande bemerkt sind die kleinen Strassen auch sehr kniffig mit dem Camper zu befahren … lach. Teilweise musste Markus aussteigen und mich zentimeterweise durch Steinmauern, Bäume und Häuser durch manövrieren. Bis wir an einem botanischen Garten kamen, dessen Namen ich leider vergessen habe. Kein Mensch war dort, ausser uns beiden. Die Suche hat sich gelohnt. Wir hatten 2 zauberhafte Stunden in diesem märchenhaften Garten.

Wir fahren bereits Richtung Dover um unsere Fähre nach Calais zu erreichen. 2 Tage haben wir noch Zeit.

Also waren wir wieder auf der Suche nach dem perfekten Übernachtungsplatz. Dieser war dank unserem App CAMPERCONTACT flink gefunden. Der Dartmoor National Parc. Dartmoor ist eine Hügellandschaft, die hauptsächlich aus Moor und Heide besteht. Und jeder menge freilaufender Pferde und Kühe. Ein absolut idyllischer Park, wenn man sich fernab der Dörfer bewegt. Die Dörfer waren ein touristischer Overflow. Nichts für uns. Aber die Landschaft war überragend. Wir hatten einen traumhaften Wandertag.

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Das war der beste Abschluss für unsere Tour den man sich vorstellen kann. Es war so schön zwischen den Pferden zu laufen. Diese hatten auch keine Scheu direkt an den Camper zu kommen. Wir hatten sehr viel Spass dort!

Und los gehts Richtung Dover. In einem Rutsch fahren wir durch. Um die letzte Nacht noch dort am Haften zu übernachten.

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Zigeunerjunx Fazit: 🖤 🖤 🖤 🖤

Cornwall hat sehr viel Reizvolles zu bieten. Unser absolutes Highlight war die Stadt Totnes. Aber leider muss man auch sagen, dass Cornwall voller Touristen ist. Das sollte man wissen, wenn man dorthin fährt.

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AUTOR OLIVER KREISZ: Nachdem ich bis zu meinem 47sten Lebensjahr in Stuttgart gelebt habe, bin ich nun auf der ganzen Welt als Zigeunerjunge unterwegs. Bevorzugt aber in Europa und in meiner Wahlheimat Südafrika! » Mehr über Oli

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